Eversberger und Warsteiner harmonisch vereint: Friedliche "Grenzkontrolle" am Lörmecketurm

Eversberg. (TW) Im Beisein von einigen hundert Schnadegängern aus der alten Bergstadt und der nachbarschaftlichen Bierstadt stellten der Eversberger Ortsvorsteher Willi Raulf, der Warsteiner Bürgermeister Thomas Schöne und der Mescheder Bürgermeister Christoph Weber im Schatten des Lörmecketurmes fest: Die Grenze zwischen Eversberg und Warstein und somit zwischen dem Hochsauerlandkreis und dem Kreis Soest sind unverändert und in Ordnung!

Selbst der kirchliche Segen fehlte nicht und für den sorgte Pfarrer Michael Schmitt, gebürtiger Warsteiner und heute als Leiter des Pastoralverbundes auch Pastor von Eversberg, mit einer kurzen Waldandacht, an deren Ende das vielstimmige Großer-Gott-wir-loben- dich durch den Wald erklang.

Zu den Klängen des Jagdhornbläsercorps und der Musikkapelle Eversberg sowie der Spielleutevereinigung Warstein zogen dann alle Schnadegänger gemeinsam zurück in den historischen Ortskern von Eversberg.

Der Vorsitzende des Bergstadtvereins, Sebastian Tillmann, zeigte sich auch mit diesem zweiten Teil des 775-jährigen Ortsjubiläums sehr zufrieden: "In unserem schönen Fachwerkambiente war es ein gelungenes Schnadefest mit vielen Begegnungen, guten Gesprächen und Spaß und Freude am Feiern!"

Volles Haus auf dem Dr.-August-Pieper-Platz beim bunten Eversberger Jubiläums-Schnadezug.

"Op en Stoin met me": Auch Pfarrer Michael Schmitt, gebürtiger Warsteiner und heute als Leiter des Pastoralverbundes auch Pastor von Eversberg, machte Bekanntschaft mit dem Grenzstein.