23 bergstadt vorstand 20 01 23

Bergstadt-Vorsitzender Sebastian Tillmann (2.v.r) mit seinem neuen

Stellvertreter Lennart Herdan (r) und weiteren Vorstandsmitgliedern, die

wieder viel für Eversberg vorhaben.

Eversberg. Trotz der vielen Coronaeinschränkungen konnte Sebastian

Tillmann als Vorsitzender des Vereins Bergstadt-Eversberg-e.V. in der

Generalversammlung eine wieder einmal zufriedenstellende Bilanz ziehen:

„Die Zeiten waren und sind nicht leicht, aber dank vieler Helfer und Spender

können wir die zahlreichen Aufgaben zum Wohle von Bürgern und Gästen

unseres Ortes zuversichtlich angehen!“

Beispielhaft nannte Tillmann z.B. den Martinsmarkt, der nach zweijähriger

Pause im letzten Jahr besser als je zuvor stattgefunden hat. Aussteller aus

ganz Deutschland und Besucher aus ganz NRW lieben und schätzen diesen

Kunsthandwerkermarkt im historischen Eversberger Ortskern. In diesem Jahr

wird dazu wieder für das Wochenende nach Allerheiligen, 4. und 5.11.23,

eingeladen.

Vielfältig sind die Aufgaben des Vereins, die immer wieder vorbereitet,

durchgeführt und finanziert werden müssen. Dazu gehören u.a. die

Finanzierung der Stutenkerle zum Nikolauszug, der Blumenschmuck auf dem

Marktplatz, am Ehrenmal und an Markes Haus, die Ortsverschönerung, der

jährliche Eversberg-Kalender, der Stern auf der Ruine in der Advents- und

Weihnachtszeit sowie die Betreuung der Lingscheider Kapelle.

Diese vielen Aufgaben können nur dank einer großen Gemeinschaftsleistung

und eines engagierten Vorstandsteams geschultert werden. Aus diesem Team

gab der bisherige zweite Vorsitzende Henrik Herdan sein Amt an seinen Sohn,

Lennart Herdan, weiter. Henrik Herdan wurde ebenso wie Benno Tillmann,

Willi Tillmann und Marius Degenhardt zum Beisitzer gewählt, Uwe Stehling

bleibt Geschäftsführer und Andrea Eickelmann Kassenprüferin.

Ein besonderer Dank des Vorsitzenden Tillmann ging an Beisitzerin Cordula

Fröndhoff, die das Management vom Kultur- und Bürgerzentum Markes Haus

inne hat: „Deinen Einsatz und Deine Arbeit können wir gar nicht hoch genug

einschätzen!“

Dennoch bereitet Markes Haus dem Verein Sorgen, da der Stand der

Vermietungen, die vor den Coronajahren hervorragend waren, noch nicht

wieder zufriedenstellend ist. Zudem wird dringend ein Hausmeister für das

Objekt gesucht. Interessenten können sich gerne an Sebastian Tillmann oder

Cordula Fröndhoff wenden.

 

Auch im laufenden Jahr gibt es wieder viel zu tun. Neben den bekannten und

satzungsgemäßen Aufgaben, die ausschließlich dem Wohl der Bergstadt und

ihrer Bürgerinnen und Bürger zu Gute kommen, wird der Kreuzweg um den

Burghagenweg renoviert. Zusammen mit dem Pfarrgemeinderat soll auch das

Vorhaben „Eversberger Kapellenweg“ weiter angegangen werden.

Ortsvorsteher Michael Wolf dankte allen Verantwortlichen für ihren Einsatz,

der sich u.a. auch bei den hervorragend verlaufenen Jubiläumsfeiern 775

Jahre Pfarrgemeinde St. Johannes und den verschiedenen Maßnahmen der

Ukrainehilfe gezeigt habe.

Zugleich lud er für Sonntag, 5.2.23, um 10.30 Uhr zu einer

Bürgerversammlung in das Eversberger Rathaus ein, in der es um das

Friedhofswesen der Bergstadt sowie den Zustand und die Zukunft der

Friedhofskapelle gehen wird.

(Thomas Wagner)